Nette Skelette
Anhand faszinierender Röntgenbilder erfährt man Wissenswertes über Gliederfüßler und Weichtiere, über Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere.
Das zartgliedrige Skelett einer Fledermaus scheint inmitten eines filigranen Blüten- und Blätterwaldes vor einem Vollmond zu schweben. Ein federloser Vogel sitzt wie ein unfertiger Embryo in einem feinen Gespinst aus roten Rosenblüten und grünen Blättern. Die buntgefärbten Häuser von sechs Schnecken leuchten wie köstliche Bonbons aus dem Astwerk hervor. Mit welcher Akribie – und mit welchem Sinn für Schönheit – der Fotokünstler Arie van ‘t Rie seine Tableaus aus Tieren und Pflanzen arrangiert und daraus faszinierende Röntgenbilder kreiert, beeindruckt zutiefst. Doch auch die Texte, die den durchscheinenden Bildern beigestellt sind, bestechen durch ihren kurzweiligen und humorvollen Ton. Tiefgründig und leichtfüßig zugleich wird am Beispiel der grazilen Skelette allerlei Wissenswertes über Gliederfüßler und Weichtiere, über Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere vermittelt – und ganz nebenbei noch erklärt, wie 1895 die ersten Röntgenbilder entstanden sind.
Kritikerjury

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TitelNette Skelette
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Autor:inJan Paul Schutten / Arie van 't Riet (Fotografien)
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GenreNon-Fiction
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Verlagmixtvision Verlag
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Erscheinungsdatum2020
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Bewertung