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Silber – Das erste Buch der Träume

| Kinder- und Jugendredaktion | Jugendbuch

Mystery, Krimi, Familiendrama und Lovestory in einem, das lässt sich lesen! „Silber – das erste Buch der Träume“ ist der vielversprechende Auftakt der neuen Trilogie von Bestsellerautorin Kerstin Gier. Die Buchkritik von Nora Steiner. 

Liv Silber ist 15 Jahre alt, hat eine 13jährige Schwester namens Mia und ihre Eltern sind geschieden. Die Mädchen leben bei ihrer Mutter, einer Literaturprofessorin. Da sie oft neue Lehraufträge bekommt, muss die kleine Familie, samt Kindermädchen und Hund, häufig umziehen.

So beginnt die Geschichte auch mit einem Umzug. Nach England, in ein altes, mysteriöses Haus. Liv kann es kaum erwarten. Doch zu früh gefreut: Frau Silber will lieber zu ihrem neuen Freund Ernest ziehen – und damit ist der Traum von der alten Villa geplatzt. Stattdessen müssen sich die beiden Schwestern ab sofort ein Bad mit Grayson und Flornce, den Zwillingen von Ernest, teilen.

„Es fehlte nur noch die Zeitlupe und die Windmaschine, die ihnen die Haare aus dem Gesicht bliesen“

...das ist das erste, was Liv in den Sinn kommt, als sie die vier begehrtesten Jungs der Schule  zum ersten Mal erblickt. Ihr zukünftiger „Bruder“ Grayson gehört auch zu der Crew, die aus dem dümmlichen Jasper, dem ernsten Arthur und dem Traumtyp Henry besteht.
Als sie diesen vieren dann in einem Traum begegnet, wo die Jungs einen Dämon heraufbeschwören und sie sich am nächsten Tag alle an Liv erinnern ist für sie klar: Hier stimmt was nicht. Und Liv Silber liebt Geheimnisse… Vor allem Henry begegnet sie immer öfter im Traum und verliebt sich in ihn.

Nach und nach entschlüsselt sie das Rätsel um die seltsamen Träume: Jeder Mensch hat eine Türe, die den Weg zu seinem Traum versperrt. Man kann sie aber nur betreten, wenn man einen Gegenstand, der dem bestimmten Menschen gehört, besitzt.
Die vier Jungs und Liv haben die Fähigkeit, durch diese Türe zu treten und so zu bestimmen, was sie träumen. Das allerdings hat seinen Preis: Ein Pakt mit einem Dämon, der sie dazu verpflichtet, immer bei Neumond ein Ritual durchzuführen. Aber was Anabel, Arthurs Freundin, geschieht und ein schreckliches Opferritual damit zu tun hat, müsst ihr schon selber lesen…

Grandioser Auftakt einer neuen Trilogie

Kerstin Gier hat es mal wieder geschafft: Innert zehn Seiten hat sie den Leser an der Angel und man ist ganz kribbelig vor Spannung, was als nächstes geschehen wird. Dazu trägt natürlich auch die perfekte Mischung an Fantasy, Liebe und Komödie bei.
Liv erobert das Herz im Sturm: Die ironische, selbstbewusste Kung-Fu Kriegerin ist einem auf Anhieb symphatisch und auch der männliche Hauptcharakter Henry gefällt einem sofort.
Kerstin Gier hat mit diesem grandiosen Auftakt bewiesen, dass sie es vermag, etwas Neues zu entwickeln, ohne von ihrer Bestsellerserie abzukupfern. 
Die einzige Gemeinsamkeit besteht darin: Man kann kaum abwarten zu erfahren, wie es weitergeht.


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Kinder- und Jugendredaktion

  • Titel
    Silber – Das erste Buch der Träume
  • Autor:in
    Kerstin Gier
  • Verlag
    Fischer FJB
  • Erscheinungsdatum
    2013
  • Seiten
    410
  • Bewertung